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12.05.2019 –Konfirmation 2019 in der Engelsbrander Antoniuskirche

Hintere Reihe von links nach rechts: Pfr. Johannes Seule, Max Kirschner, Oskar Binder, Nick Lötterle
Vordere Reihe von links nach rechts: Jakob Günther, Luca Fröhlich, Emely Rathnau, Larissa Wolf, Liam Schuster, Pfr. Kurt Fischer

So verschieden – und doch zusammengehörig!

Die christliche Gemeinde ist wie eine Familie, zu der wir durch die Taufe dazugehören – diesen Gedanken stellte Pfr. Johannes Seule in den Mittelpunkt seiner Ansprache anlässlich der diesjährigen Konfirmation in der Engelsbrander Antoniuskirche am zweiten Sonntag im Mai. Auch wenn wir als einzelne Menschen ganz verschieden sind und die Taufe äußerlich nicht erkennen können, so verbindet sie uns doch durch ein unsichtbares Band. „Seht, was für eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen – und es auch sind“. Diese Verheißung aus dem 1. Johannesbrief war die biblische Grundlage für die Gedanken der Konfirmationsansprache.

Zwei Mädchen und sechs Jungen gehörten zum diesjährigen Konfi-Jahrgang, der am vergangenen Sonntag seinen großen Tag beging. Durch das festlich bekränzte Kirchenportal zog die Konfirmandengruppe in das Engelsbrander Gotteshaus ein, vorneweg gleich zwei Pfarrer. Sowohl Pfr. Kurt Fischer, als auch Pfr. Johannes Seule hatten die Gruppe in den vergangenen elf Monaten begleitet und vorbereitet. So war es nur folgerichtig, dass auch beide Geistliche den Gottesdienst gemeinsam gestalteten.

Musikalisch unterstützt von Manfred Nonnenmann an der Orgel und einer Projektband unter Leitung von Nic Greipel erlebten die über 200 Gottesdienstbesucher einen fröhlichen und abwechslungsreichen Ablauf, zu dem am Anfang auch die auswendig vorgetragen Kernstücke des christlichen Glaubens durch die Konfirmandinnen und Konfirmanden gehörten. Doch die Gruppe bewältigte diese Aufgabe tadellos und konnte dann nach der Ansprache dem Kernstück des Gottesdienstes entgegensehen: Der Einsegnung.

In Zweiergruppen traten die Jungen und Mädchen dann an den Altar und erhielten ihren jeweiligen Konfirmationsspruch. Beim Niederknien traten ihre Paten bzw. Konfirmationsbegleiter hinter sie und legten die Hand auf die Schulter, während die beiden Pfarrer den Jugendlichen abwechselnd den Segen Gottes für ihren weiteren Lebensweg zusprachen. Dokumentiert wurde dieses Geschehen durch die dann folgende Überreichung der Konfirmationsurkunden.

Kirchengemeinderätin Marlis Laipple übermittelte im Anschluss die besten Wünsche des Kirchengemeinderates und übergab den nun Konfirmierten als kleinen Gruß eine Taschenlampe, die sie daran erinnern soll, dass das Licht Gottes auch ihr Leben hell machen will. Eltern und Paten wirkten dann beim Fürbittengebet mit. Nach dem Auszug aus der Kirche unter den festlichen Klängen des Orgelspiels wurden von den Gottesdienstbesuchern noch manche Erinnerungsfotos gemacht, bevor die einzelnen Familien dann an verschiedenen Orten die Feierlichkeiten fortsetzten.

24.03.2019 – 175 jähriges Konfirmationsjubiläum

 

Das sozusagen 175jährige Konfirmationsjubiläum konnten 18 Frauen und Männer am So, den 24. März in der Engelsbrander Antoniuskirche begehen. Diese Zahl setzt sich zusammen aus acht Goldkonfirmand(inn)en, zwei Diamantkonfirmand(inn)en und acht Eisernen Konfirman(inn)en, die nach 50, 60 und 65 Jahren das Jubiläum ihrer Konfirmationen in den Jahren 1954, 1959 und 1969 begehen konnten. Die ungleich großen Jahrgänge waren dadurch bedingt, dass der Geburtsjahrgang 1944/45 aufgrund des 2. Weltkriegs nur sehr klein ausgefallen ist. Schon eine Stunde vor Beginn des Gottesdienstes gab es ein fröhliches Wiedersehen am Dietrich-Bonhoeffer-Gemeindehaus. Zwei Eiserne Konfirmandinnen, die mittlerweile in den USA leben, konnten zwar nicht anwesend sein, ließen aber ihrem Jahrgang herzliche Grüße übermitteln.

Der Festgottesdienst wurde vom Kirchenchor Engelsbrand unter Leitung von Fritz Baumgärtner musikalisch mitgestaltet, der gekonnt zwei fröhliche Loblieder vortrug. Pfarrer Kurt Fischer erinnerte in seiner Predigt daran, dass die Jubilare in den Jahrzehnten seit den jeweiligen Konfirmationsgottesdienst sicherlich manche guten und auch schwierigen Lebenserfahrungen gemacht haben. Anhand des biblischen Propheten Jeremia führte er aus, dass sich der Erfolg eines Lebens letztlich daran orientiert, dass man sich in Höhen und Tiefen an den Zusagen Gottes orientieren kann.

Jahrgangsweise wurden die Jubelkonfirmanden dann nach vorne in den Altarraum gebeten, wo die gesamten Teilnehmer - auch die nicht anwesenden und schon verstorbenen - namentlich genannt wurden, ein Gebet gesprochen und der Segen Gottes für die jeweilige Gruppe erbeten wurde. Auch nach dem Gottesdienst blieben die Jubilare noch zusammen und tauschten alte Erinnerungen aus.

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