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12.10.2019 – Konzert des Gospelchores Wiehl in der Grunbacher Nikolauskirche

Der Gospelzug stand unter Dampf

Solche Töne hört man nicht alle Tage in der Nikolauskirche in Grunbach! Am Samstag, den 12. Oktober gab der 20köpfige Gospelchor Wiehl aus dem Oberbergischen Land zusammen mit zwei Instrumentalisten unter Leitung von Kantor Michael Müller-Ebbinghaus ein Gastkonzert im Nordschwarzwald. Die Verbindung kam durch Pfr. Kurt Fischer zustande, aus dessen ehemaliger Gemeinde die Sängerinnen und Sänger stammen.

Die Gospelmusik, die aus dem amerikanischen Raum stammt, verbindet Fröhlichkeit und Tiefgang, Freude und Trauer, Rhythmus und Gefühl, Leben und Glauben in einer einzigartigen Weise. Gesungen wird nicht nur mit dem Mund – der ganze Körper kommt in Bewegung. „This is the gospel of Jesus Christ“ war das thematische Einstiegslied des Chores, der damit deutlich machte, dass Gospels vom Grundsatz her Glaubenslieder sind.

Mit „Come on“ wurden dann auch die Konzertbesucher mit hineingenommen. Nach anfänglich noch etwas verhaltener Reaktion ließen sich die Besucherinnen und Besucher der gut gefüllten Nikolauskirche dann aber zunehmend von den Liedern begeistern. Das „Hallelujah“ von Leonard Coen kannten dann schon sehr viele. Mal ruhig – wie „In Christ alone“, mal fröhlich bewegt, wie in „Joy to my soul“ brachte der Chor mit großer Präzision die Lieder zum Vortrag. Und als beim letzten Lied der Zugabe dann „O happy day“ angestimmt wurde, war die Begeisterung und Stimmung in der Kirche auf einem Höhepunkt.

Einen Tag später, am Sonntag, den 13. Oktober wirkte der Chor dann noch im gemeinsamen gut besuchten Gospelgottesdienst der drei Gemeinden Engelsbrand, Grunbach und Salmbach mit. Diesmal war das Liedprogramm auch im Gemeindeteil auf die Gospelmusik hin abgestimmt und die Gottesdienstbesucher sangen „Rock my soul“ und zum Schluss das einzigartige „Amazing Grace“ – sowohl in Englisch, als auch in Deutsch. Damit kam ein Wochenende zum Abschluss, an das sich viele Konzert- und Gottesdienstbesucher sicher noch lange erinnern werden. Die Hoffnung bleibt, dass der „Gospelzug“ auch in Zukunft immer wieder einmal Station in unseren Gemeinden macht.

06.10.2019 – Rückblick auf den Gottesdienst zum Erntedankfest 2019

Bei starkem Regen waren die Konfirmanden am Samstag losgezogen, um die Erntegaben fürs Erntedankfest einzusammeln: Lebensmittel für das Feierabendhaus der Liebenzeller Mission sowie Opfergaben für die Gefährdetenhilfe Wegzeichen e.V. in Enzklösterle. Mitarbeiter der Kirchengemeinde empfingen die fleißigen Sammler im Gemeindehaus mit Brezeln und Getränken. Dank der tatkräftigen Mitwirkung der Konfirmanden konnte so ein reich geschmückter Altarraum hergerichtet werden.

In der Predigt wurde darauf hingewiesen, dass wir auch in diesem Jahr von Gott wieder reich beschenkt wurden.

Wir danken den Konfirmanden und allen Mitwirkenden ganz herzlich.

08.09.2019 – Verabschiedung von Mesnerin Sandra Nielebock

Mit einer Sonnenblume, einem Geschenkgutschein und vielen guten Wünschen wurde am letzten Feriensonntag Sandra Nielebock aus ihrem Amt als Mesnerin der Antoniuskirche Engelsbrand verabschiedet. Da Familie Nielebock aus Engelsbrand wegzieht, kann sie leider in Zukunft dieses Amt nicht mehr ausführen. Pfarrer Kurt Fischer sagte ihr im Namen des Kirchengemeinderates und der ganzen Gemeinde ein großes Dankeschön für ihren engagierten Einsatz in der Zeit ihres Dienstes. Als sehr naturverbundener Mensch mit dem „grünen Daumen“ hatte sie manches Mal den Blumenschmuck für den Altar aus dem eigenen Garten beigesteuert. Nur mit großem Bedauern lässt die Gemeinde sie ziehen und wünscht der Familie am neuen Wohnort einen guten und gelungenen Start.

07.07.2019 – Besuch von Lehrern und Studenten des Albrecht-Bengel-Hauses

Die Kirchengemeinde Engelsbrand im Gespräch mit künftigen Pfarrern und Religionslehrern

Nachdem im Advent 2015 und Oktober 2016 schon einmal Gruppen von Theologiestudenten des Albrecht-Bengel-Hauses in unserer Kirchengemeinde zu Gast waren, kam jetzt wieder einmal eine Gruppe. Die 15 Studentinnen und Studenten des Albrecht-Bengel-Hauses reisten zusammen mit ihrem Rektor Dr. Clemens Hägele und Tutorin Lisa Trumpp früh morgens aus Tübingen an. Der Termin war schon vor über 1,5 Jahren ausgemacht und vereinbart.

Die Studentinnen und Studenten wirkten im Gottesdienst aktiv mit, indem sie die Begrüßung und Elemente der Liturgie wie Psalm, Schriftlesung, Gebete und den Segen übernahmen. Außerdem bereicherten sie den Gottesdienst durch Liedbeiträge mit der ABH-Band und stellten die Arbeit des Albrecht-Bengel-Hauses kurz vor.

In seiner Predigt machte Rektor und Pfarrer Dr. Clemens Hägele deutlich, was es wert ist zu glauben und wie wir freie Kinder Gottes und nicht Knechte der Meinungen fremder Menschen sind. In 1. Tim. 1, 12 – 17 erzählt Paulus seine eigene dramatische Geschichte mit Gott, die es wert ist zu glauben. Nachdem er vor Damaskus dem auferstandenen Christus begegnete, hat sich etwas Grundlegendes geändert, es geht nicht mehr um Paulus, sondern es geht um den lebendigen Gott und was er tut. Gott schickte seinen Sohn, um Sünder selig zu machen und daran zu glauben, sagt Paulus, das lohnt sich, das ist der Kern und Stern der Sache. Hier zeigt sich der wahre, wirkliche Gott, wer er ist und was er tut. Er möchte uns, die wir vielleicht ganz weit weg sind, an seinem Vaterherzen haben und dafür gibt er alles.

Im Anschluss an den Gottesdienst bekamen alle Interessierten weiteren Einblick in die Arbeit des Albrecht-Bengel-Hauses, wobei Lehrer und Studenten gerne die Fragen aus der Gemeinde beantworteten. Umgekehrt interessierten sich die Lehrer und Studenten für die Arbeit unserer Kirchengemeinde, die von Andreas Saur, Angelika Weik und Judith Saur als Powerpoint-Präsentation vorgestellt wurde.

Beim anschließenden Mittagessen im Dietrich-Bonhoeffer-Gemeindehaus, zu dem auch alle interessierten Gemeindeglieder und Kirchengemeinderäte der 3 Kirchengemeinden herzlich eingeladen waren, wurde der rege Austausch fortgesetzt.

Wir danken allen, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben, sehr herzlich, sei es durch Vorbereitung, Mitwirkung oder ihre Anwesenheit.

09.06.2019 – 100 Jahre Kirchenchor Engelsbrand

Großer Gott, wir loben Dich!

Die Sonne lachte vom Himmel, als ob sie ihren Teil zum Gelingen eines Festtages beibringen wollte. Am Pfingstsonntag beging der Kirchenchor Engelsbrand unter Leitung von Fritz Baumgärtner das Jubiläum seines 100. Geburtstags mit einem Festgottesdienst in der Antoniuskirche. Lieder aus vielen musikalischen Epochen durchzogen den gesamten Gottesdienst. Mit dem bekannten Kanon des Barockkomponisten Johann Pachelbel „Halleluja, Amen“ eröffnete der Chor den Gottesdienst. Eine Vertonung von Psalm 16 „Freude, Fülle, Wonne“ schloss sich im liturgischen Teil an, weiter fortgeführt mit dem von Andreas Saur an der Orgel begleiteten „Singet dem Herrn ein neues Lied“. Mit dem erst wenige Jahre alten Stück „Gott hat uns seinen Geist geschenkt“ des zeitgenössischen Komponisten Klaus Heizmann erfolgte die Überleitung zum Festvortrag.

Bezirkskantor Bernhard Müller hielt die Festrede, in der er die Grüße und den Dank des Kirchenbezirks Neuenbürg übermittelte. Zugleich überreichte er dem Leiter des Kirchenchores, Fritz Baumgärtner, die Urkunde des Verbandes evangelischer Kirchenchöre bzw. des Verbandes württembergischer Kirchenchöre. Doch damit nicht genug – eine Fülle von Urkunden wurde daran im Anschluss an eine große Anzahl von Sängerinnen und Sängern überreicht für eine mindestens 25jährige, 40jährige, 55jährige, 60jährige und sogar 70jährige Mitgliedschaft in einem Kirchenchor. Fritz Baumgärtner konnte zugleich eine Urkunde für eine 50jährige Tätigkeit als Chorleiter in Empfang nehmen, davon allein 38 Jahre in der der Leitung des Kirchenchores Engelsbrand.

In einem kurzen Interview gaben zwei Sänger/innen einen kleinen Einblick in den Choralltag. Christel Diller, die schon seit ihrer Jugendzeit im Chor mitsingt, tut dies auch nach vier Jahrzehnten immer noch mit großer Freude – zusammen mit Ihrer Mutter Marga Gölz, die schon sage und schreibe 70 Jahre im Engelsbrander Chor singt – seit ihrer Konfirmation. Walter Trautz, einer der raren Männerstimmen im Chor, trug ein selbst verfasstes Gedicht vor, in dem er die Freude am Singen mit der Werbung für den Chor verband. Jeden Mittwoch ab 19.45 Uhr ist jeder Interessierte ganz herzlich eingeladen im Rahmen einer Probenstunde im Dietrich-Bonhoeffer-Gemeindehaus festzustellen, ob das Singen im Chor auch etwas für ihn sei.

Pfarrer Kurt Fischer griff in seiner Predigt den Gedanken von Psalm 98 auf „Singet dem Herrn ein neues Lied“ und betonte, dass in der Gemeinde eine Vielfalt von Musikstilen ihren Platz haben. Auch neuere Lieder sollten immer wieder eingebracht werden. Mit dem Liedruf „Gott in der Höh sei Preis und Ehr“ untergliederte der Chor die einzelnen Bitten des Fürbittengebets. Und schließlich kam es – im Wechsel von Chor und Gemeinde – zu dem gemeinsam gesungenen „Großer Gott, wir loben Dich“, das einen festlichen Höhepunkt des Gottesdienstes markierte. Mit dem musikalisch sehr anspruchsvollen „Musikenklang“ setzte der Kirchenchor dann einen markanten Schlusspunkt in einem besonderen Gottesdienst, der seine Fortsetzung in dem anschließenden Ständerling bei strahlendem Sonnenschein vor der Antoniuskirche fand.

 

Gedicht von Walter Trautz

Es gibt nichts Schöneres als Singen
im Kirchenchor mit Treu und Fleiß,
wenn glockenrein die Lieder klingen,
zu Gottes Ehre, Lob und Preis.

Es gibt nichts Größeres als Singen,
sagt uns die Bibel, Gottes Wort,
da Engel Gott ihr Lob darbringen,
in hohen Chören immerfort.

Es macht nichts fröhlicher als singen,
weil Choräle mit uns gehn,
und Sorgen, Lebensangst bezwingen,
uns lassen manchen Kampf bestehn.

Es macht nichts glücklicher als Singen,
selbst wenn das Proben mühsam scheint.
Es schenkt uns Glück nach zähem Ringen,
wenn Ton für Ton zum Lied sich eint.

Nichts ist gesünder als das Singen,
es beugt so mancher Krankheit vor,
Es hilft und heilt vor allen Dingen,
den, der sich hält zum Kirchenchor.

Es ist nicht schwer im Chor zu singen,
komm, und versuch‘s und du wirst sehn,
es wird dir, wenn du’s willst, gelingen,
ganz zwanglos damit umzugehn.

So tun auch wir’s, seit 100 Jahren,
erfreuen uns am Kirchenlied,
willst du das gleiche Glück erfahren,
komm doch zu uns und singe mit.

Wir treffen uns zur Wochenmitte,
wir sind der Engelsbrander Chor.
Sopran, Tenor zu hoch??, dann bitte
zieh doch die tiefer‘n Lagen vor.

Wir suchen dich, für alle Stimmen,
denn jede ist nur dünn besetzt.
Wir möchten gern Gott singen rühmen,
zukünftig noch genau wie jetzt.

12.05.2019 – Konfirmation 2019 in der Engelsbrander Antoniuskirche

So verschieden – und doch zusammengehörig!

Die christliche Gemeinde ist wie eine Familie, zu der wir durch die Taufe dazugehören – diesen Gedanken stellte Pfr. Johannes Seule in den Mittelpunkt seiner Ansprache anlässlich der diesjährigen Konfirmation in der Engelsbrander Antoniuskirche am zweiten Sonntag im Mai. Auch wenn wir als einzelne Menschen ganz verschieden sind und die Taufe äußerlich nicht erkennen können, so verbindet sie uns doch durch ein unsichtbares Band. „Seht, was für eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen – und es auch sind“. Diese Verheißung aus dem 1. Johannesbrief war die biblische Grundlage für die Gedanken der Konfirmationsansprache.

Zwei Mädchen und sechs Jungen gehörten zum diesjährigen Konfi-Jahrgang, der am vergangenen Sonntag seinen großen Tag beging. Durch das festlich bekränzte Kirchenportal zog die Konfirmandengruppe in das Engelsbrander Gotteshaus ein, vorneweg gleich zwei Pfarrer. Sowohl Pfr. Kurt Fischer, als auch Pfr. Johannes Seule hatten die Gruppe in den vergangenen elf Monaten begleitet und vorbereitet. So war es nur folgerichtig, dass auch beide Geistliche den Gottesdienst gemeinsam gestalteten.

Musikalisch unterstützt von Manfred Nonnenmann an der Orgel und einer Projektband unter Leitung von Nic Greipel erlebten die über 200 Gottesdienstbesucher einen fröhlichen und abwechslungsreichen Ablauf, zu dem am Anfang auch die auswendig vorgetragen Kernstücke des christlichen Glaubens durch die Konfirmandinnen und Konfirmanden gehörten. Doch die Gruppe bewältigte diese Aufgabe tadellos und konnte dann nach der Ansprache dem Kernstück des Gottesdienstes entgegensehen: Der Einsegnung.

In Zweiergruppen traten die Jungen und Mädchen dann an den Altar und erhielten ihren jeweiligen Konfirmationsspruch. Beim Niederknien traten ihre Paten bzw. Konfirmationsbegleiter hinter sie und legten die Hand auf die Schulter, während die beiden Pfarrer den Jugendlichen abwechselnd den Segen Gottes für ihren weiteren Lebensweg zusprachen. Dokumentiert wurde dieses Geschehen durch die dann folgende Überreichung der Konfirmationsurkunden.

Kirchengemeinderätin Marlis Laipple übermittelte im Anschluss die besten Wünsche des Kirchengemeinderates und übergab den nun Konfirmierten als kleinen Gruß eine Taschenlampe, die sie daran erinnern soll, dass das Licht Gottes auch ihr Leben hell machen will. Eltern und Paten wirkten dann beim Fürbittengebet mit. Nach dem Auszug aus der Kirche unter den festlichen Klängen des Orgelspiels wurden von den Gottesdienstbesuchern noch manche Erinnerungsfotos gemacht, bevor die einzelnen Familien dann an verschiedenen Orten die Feierlichkeiten fortsetzten.

24.03.2019 – 175 jähriges Konfirmationsjubiläum

Das sozusagen 175jährige Konfirmationsjubiläum konnten 18 Frauen und Männer am So, den 24. März in der Engelsbrander Antoniuskirche begehen. Diese Zahl setzt sich zusammen aus acht Goldkonfirmand(inn)en, zwei Diamantkonfirmand(inn)en und acht Eisernen Konfirman(inn)en, die nach 50, 60 und 65 Jahren das Jubiläum ihrer Konfirmationen in den Jahren 1954, 1959 und 1969 begehen konnten. Die ungleich großen Jahrgänge waren dadurch bedingt, dass der Geburtsjahrgang 1944/45 aufgrund des 2. Weltkriegs nur sehr klein ausgefallen ist. Schon eine Stunde vor Beginn des Gottesdienstes gab es ein fröhliches Wiedersehen am Dietrich-Bonhoeffer-Gemeindehaus. Zwei Eiserne Konfirmandinnen, die mittlerweile in den USA leben, konnten zwar nicht anwesend sein, ließen aber ihrem Jahrgang herzliche Grüße übermitteln.

Der Festgottesdienst wurde vom Kirchenchor Engelsbrand unter Leitung von Fritz Baumgärtner musikalisch mitgestaltet, der gekonnt zwei fröhliche Loblieder vortrug. Pfarrer Kurt Fischer erinnerte in seiner Predigt daran, dass die Jubilare in den Jahrzehnten seit den jeweiligen Konfirmationsgottesdienst sicherlich manche guten und auch schwierigen Lebenserfahrungen gemacht haben. Anhand des biblischen Propheten Jeremia führte er aus, dass sich der Erfolg eines Lebens letztlich daran orientiert, dass man sich in Höhen und Tiefen an den Zusagen Gottes orientieren kann.

Jahrgangsweise wurden die Jubelkonfirmanden dann nach vorne in den Altarraum gebeten, wo die gesamten Teilnehmer - auch die nicht anwesenden und schon verstorbenen - namentlich genannt wurden, ein Gebet gesprochen und der Segen Gottes für die jeweilige Gruppe erbeten wurde. Auch nach dem Gottesdienst blieben die Jubilare noch zusammen und tauschten alte Erinnerungen aus.