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07.01.2024 - Festgottesdienst zum Start der Verbundkirchengemeinde Engelsbrand

„Lobet und preiset ihr Völker den Herrn, freuet euch seiner und dienet ihm gern.“ Aus neunzig Kehlen drang dieser bekannte Kanon dreistimmig durch das Schiff der Nikolauskirche Grunbach zu Beginn des Festgottesdienstes zum Start der „Verbundkirchengemeinde Engelsbrand“. Die „Völker“ kamen am vergangenen Sonntag vor allem aus Engelsbrand, Grunbach und Salmbach. Die bisher jeweils selbständigen Gemeinden haben sich mit Beginn des neuen Jahres zu einer Verbundkirchengemeinde zusammengeschlossen. Sie begingen dieses Ereignis mit einem besonderen Gottesdienst, musikalisch ausgeschmückt vom Projektchor Salmbach (unterstützt von Trompeter Roland Stenzl) unter Leitung von Susanne Rothweiler, und dem Flötenensemble Engelsbrand. Die Vielfalt unterschiedlicher Gaben aus den drei Gemeindeteilen kam so gut zum Tragen.

Pfarrer Kurt Fischer, bei der Schriftlesung von Pfarrer Hartmut Kraft begleitet, ging in der Predigt, die sich um die Jahreslosung 2024 drehte, auch auf die Bildung der Verbundkirchengemeinde ein. Es gelte nun neue Wege zu beschreiten und das Miteinander entsprechend der Aufforderung des Apostels Paulus aus dem 1. Korintherbrief, Kapitel 16,14 zu gestalten: „Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe“. Daran im Anschluss präsentierte Walter Trautz aus Engelsbrand in gekonnter Weise die Hauptgedanken der Jahreslosung in Gedichtform.

Bürgermeister Thomas Keller überbrachte die Grüße der Gemeinde Engelsbrand, die vor 49 Jahren auf kommunaler Ebene diesen Zusammenschluss schon praktiziert habe, und lud schon jetzt zu den im kommenden Jahr anstehenden Festlichkeiten zum 50jährigen Bestehen ein. „Der Kreis hat sich geschlossen – eine Entwicklung ist zum Abschluss gekommen“, fasste er die Bildung der Verbundkirchengemeinde zusammen. Als symbolischen Gruß brachte er einen gebacken kreisrunden Nusszopf mit, der beim anschließenden Ständerling im Gemeindehaus von vielen Besuchern genussvoll verzehrt wurde.

Im Rahmen des Gottesdienstes wurde auch die langjährige Grunbacher Pfarramtssekretärin Rose Hirth verabschiedet, die nach 27 Dienstjahren in den Ruhestand ging. Pfr. Fischer dankte Ihr im Namen des Kirchengemeinderates für Ihren treuen Dienst über mehr als ein Vierteljahrhundert hinweg, der von großem Engagement und gewissenhafter Pflichterfüllung gekennzeichnet war. Die Festgemeinde schloss sich diesem Dank mit einem langen, laut brausenden Applaus an.

Beim anschließenden Ständerling im Gemeindehaus, der von vielen Gottesdienstbesuchern wahrgenommen wurde, konnten manche Kontakte vertieft werden. Insgesamt war der Festgottesdienst ein ermutigender Auftakt zum gemeinsamen Weg, den die Verbundkirchengemeinde Engelsbrand nun erwartet.